Sheikh Hassan Dyck - Wandler zwischen den Welten - 09. November 2006

Bereits während seines klassischen Musikstudiums in Berlin (1966-1971) galt Hassan Dycks Interesse der indisch-orientalischen Musiktradition. Inzwischen zählt Sheikh Hassan Dyck zu den gefragtesten Interpreten der mystischen Sufi-Musik und heute gibt er ein Gastspiel im Kulturcafé „abraxas” mit Musik und Geschichten der Sufis.

Sheikh Hassan Dyck verbrachte ein halbes Jahr in Indien, um westlicheuropäische Musik zu unterrichten und gleichzeitig mit Ustad Vilayat Khan zu studieren. Außerdem trat er mit dem „Delhi Symphony Orchestra” auf. Die in Indien begonnene spirituelle Suche setzte er später mit einem siebenjährigen Aufenthalt im Orient, vorwiegend in Damaskus, fort. Musikalisches Ergebnis des zweiten „Exils” sind Kompositionen und Aufnahmen von ethnischer Musik, die das Echo einer geistigen Suche sind.


Hassan Dyck


Bei „Caravan of Love” erzählt Sheikh Hassan Dyck vor allem Weisheitsgeschichten aus der Sufi-Tradition, wobei er sich selbst auf der Campula, auch Cello d'amore genannt, begleitet. Dieses „erweiterte Cello” bietet eine große klangliche Breite und ist hervorragend geeignet für die Darbietung ethnisch spiritueller Musik. Sheikh Hassan's Art des Erzählens ist geprägt von großer Leichtigkeit und thematischem Tiefgang.


Das orientalische Konzert beginnt heute um 19.30 Uhr im „abraxas”. Tickets gibt's für nur neun Euro an der Abendkasse. Noch Fragen? Reservierung? 0821.324.63.55.