„lab.30” - extrem digital - 02. November 2006

Satellitensounds, elektronische Klänge, soziale Geräusche und Bilderfluten - das alles gibt's ab heute im „abraxas” beim „lab.30” zu erleben (wir berichteten). Los geht's um 20 Uhr mit einer Premiere des Kurzfilms „manhattan connected” der Augsburger Multimedia-Künstlerin Stefanie Sixt im Theater. Und das ist noch lange nicht alles!

Der Film transportiert das Phänomen U-Bahn aus dem Relief „manhattan” (1998) Laurens Schneiders in Verbindung mit Realaufnahmen der Subway in New York City, einem Text von Albrecht Schaffer, der Stimme von Helmut Krauss und last but not least der Musik von John Schenk aus Philadelphia. Ein rundes Ganzes - nicht verpassen.


Gleich im Anschluss, um 21 Uhr c.t., zeigen Simone Krois und Gianni Stiletto ihre interaktive Bildcollage „Infotoxicated Reality Shift” - ebenfalls im Theater. Im Café wird zeitgleich der Kurzfilm „Trararibummstrara” von Maria Berauer und Julia Fehberger gezeigt und ihnen folgt Peter Bommas nach (21.30 Uhr) mit seinen sozialen Geräuschen Part I. im Livemix.


Flyer - manhattan connected


Ein akustisches Abenteuer der ganz besonderen Art wartet dann um 22.30 Uhr im Theater auf alle Audiophilen. Florian Heckers elektronisches „6-Kanal-Konzert” lässt Ungewöhnliches fürs Ohr erwarten. Der Hecker verbindet historische und aktuelle Entwicklungen im Bereich der Computermusik, Hard- und Software. Da er hierbei eng mit Software-Entwicklern und Wissenschaftlern zusammenarbeitet, beinhalten seine jüngsten Werke psycho-akustische Effekte, die die räumliche Wahrnehmung des Zuhörers aberwitzig desorientieren.


Wer danach noch immer nach digitalen Erlebnissen lechzt, der kommt dann zu guter letzt bei der ersten „lab.30”-Clubnacht im Nordflügel (Junges Theater) ganz bestimmt noch voll auf seine Kosten. Abfahrt: 23.30 Uhr.