„Getürktes” Rezept fällt auf - 20. November 2006

Samstagvormittag hatte ein Unbekannter in einer Apotheke in der Pferseer Straße versucht, ein „getürktes” Rezept für ein starkes Schmerzmittel einzulösen. Sofort war dem Apotheker aber die Fälschung aufgefallen und auch dem „Kunden” blieb nicht im Verborgenen, dass es wohl nichts würde mit dem Medikamentenschwindel.

Der ungefähr 30 Jahre alte Mann hatte zunehmend nervös und aggressiv reagiert und als er gecheckt hatte, das die Polizei alarmiert worden war, hatte er sich aus dem Staub gemacht. Nur zwei Stunden später, um 12 Uhr mittags, hatte er es gleich noch mal in einer Apotheke im Univiertel (Hermann-Köhl-Straße) probiert. Auch hier hatte das Personal gleich gemerkt, dass das Rezept gefälscht worden war, verweigerte die Herausgabe und rief die Polizei.


Auch diesmal gelang dem Burschen die Flucht ehe die Polizei eintraf. Inzwischen wurde nun ermittelt, dass dieser Täter in den vergangenen drei Wochen bereits dreimal in der Pferseer Apotheke aufgekreuzt war. Er ist ungefähr 1,85 bis 1,90 Meter groß, schlank und hat kurzes dunkelblondes Haar. Er spricht einwandfreies Hochdeutsch. Am Samstag hatte er Bluejeans und eine rotschwarze Lederjacke an.


Hinweise auf den Rezeptbetrüger nimmt die Polizei unter 0821.323.26.11 entgegen.